Live Performance Service - International Music Presentations
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THE ART OF CREATING UNIQUE MOMENTS IS OUR PASSION.
 

Close and longstanding working relationships with the → quintessential artists of our times lie at the core of our success.
A → working record of 35 years with the key-artists of the world makes us the leader in the field of musical exchanges and encounters.

We invest year-long work in opening up new ground - top-venues like the Vienna State Opera or the Musikverein in Vienna - for music that has never been played there before.
We strive to help bring the quality segment of the music and concert business as a whole further by creating impulses for artists as well as by weaving global networks of festivals and music promotors in a spirit of openess and collaboration. → For details see our profile.

 
     
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SOPHIE HUNGER
6.10.2010 | 20.00 | WUK

Sophie Hunger wurde 1983 in Bern geboren, verbrachte aber einen guten Teil ihrer Kindheit in London und Bonn. Mit neun erhielt sie für kurze Zeit Klavierstunden, die aber keine Früchte trugen. Zur Musik fand sie erst mit 19 Jahren wieder zurück, als sie als Sängerin bei diversen Bands spielte. "Mein Respekt vor Musik, vor künstlerischem Ausdruck war sehr gross als Teenager, ich war verklemmt und distanziert. Erst als ich dieses Bewusstsein verlor, begannen diese Dinge sich zu entfalten. Ich war 23 und alles fiel aus mir heraus." Das, was da heraus fiel, nahm Hunger in ihrem Wohnzimmer auf, taufte es "Sketches On Sea" und verkaufte davon einige Tausend Kopien. Sie wird "zum bestgehüteten Geheimnis der Schweizer Musikszene" (Facts).

  Sophie Hunger
     
Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble (c: Paolo Soriani /ECM)Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble (c: Paolo Soriani /ECM)Jan Garbarek

JAN GARBAREK & THE HILLIARD ENSEMBLE
11.10.2010 | 19.30 | Votivkirche (1090 Wien, Rooseveltplatz)

Eines der intensivsten und berührendsten Musikerlebnisse ist endlich wieder zu hören: "Officium", ein Konzert, das Kultstatus erreicht hat: Begeisterte Zuhörer, ausverkaufte Häuser, teilweise bis zu vier Zusatzkonzerte in einer Stadt, Stationen waren die schönsten Kirchen der Welt.
Mit "Officium" und "Mnemosyne" schufen Jan Garbarek und das Hilliard Ensemble unter der Ägide von ECM-Chef Manfred Eicher Werke, die gleichzeitig die Jazz-, Klassik- und Popcharts erklommen. Hier wurde nicht alter Musik ein aktuelles Glanzlicht aufgesetzt, wurde nicht schönes Altes aufgeschminkt. Hier entstand etwas Neues, etwas bis dato Ungehörtes von unglaublicher musikalischer Klarheit. Jan Garbarek durchwandert, durchfliegt als Improvisator die Räume, die die Hilliards mit ihren hinreißend gesungenen Vokalpartituren erschaffen. In besonders magischen Momenten spielt sich Jan Garbareks Saxophon fast unmerklich in die oberen Linien des Countertenors David James hinein, um alle Grenzen zwischen Jazz und Klassik, dem Heiligen und dem Profanen, dem Altertum und der Neuzeit hinwegzufegen. Garbareks Saxophongesang kann sich wie ein breiter, unterirdischer Tonstrom bewegen, aus dem die Stimmen aufsteigen. Oder er tanzt zwischen den polyphonen, lebendig pulsierenden Fontänen der Stimmen.
Bei Jan Garbarek spürt man, dass der Anfang aller Musik der Gesang ist. Seine größte Aufmerksamkeit gilt schon immer der Melodie, der klaren Betonung der melodischen Linie, die er mit unvergleichlicher Intensität spielt. Genau hier trifft er auf die Stärken des Hilliard Ensembles. Sein strahlendes Saxophon und der polyphone Gesang verflechten sich zu einer glänzenden Einheit. Die fünf Musiker treffen ein imaginäres Zentrum in unserem Innern. Die Suche nach einem gemeinsamen Nenner von Jazz, Folklore und sakraler Musik findet ihr Ziel in Melodien, die, jenseits von Zeit und Raum, Seele und Tiefe haben. Das Ergebnis ist Klang von großer Leuchtkraft, reine Schönheit.

 
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TROMBONE SHORTY & ORLEANS AVENUE
22.10.2010 | 23.00 | Porgy & Bess

REVEREND PEYTON & DAMN BIG BAND
29.10.2010 | 20.30 | Porgy & Bess

   
     
Kodo

KODO - ONE EARTH TOUR
6.11.2010 | 19.30 | Stadthalle D

Der Name der 1981 aus dem Taiko-Ensemble Ondekoza entstandenen Gruppe Kodo ergibt sich aus der Verbindung des Schriftzeichens für die Trommel ko mit demjenigen für Kindheit do. Aus dieser Bezeichnung ergibt sich eine Verpflichtung zur Einfachheit und zur Rückkehr zu den Wurzeln und kann ebenfalls als "Herzschlag" verstanden werden, als Urrhythmus des Lebens. Die rund fünfzig Mitglieder der aktuellen Kodo Truppe, darunter etwa fünfundzwanzig aktive Bühnenmusiker, praktizieren auf der Insel Sado ein striktes und genügsames Gemeinschaftsleben und ein rigoroses, spartanisches Training, das jeden Morgen früh mit einem 10km Lauf beginnt, gefolgt von intensiver musikalischer Arbeit. Dank dieser Lebensweise und der Ausübung dieser Prinzipien kommen die ästhetischen Werte, wie sie durch Kodo popularisiert werden, immer mehr zum Tragen: einwandfreie Virtuosität, grossartige Freisetzung von Energie, kommunikative Dynamik und untrügliches Gefühl für die Aufführungspraxis gepaart mit einem choreographischen Gespür, das eine perfekte Beherrschung jeder Geste mit sich bringt. Ein Drittel ihrer Aktivitäten widmet die Gruppe Auftritten im Ausland, ein weiteres Drittel Konzerten in Japan und ein Drittel dient der Neuentwicklung und Vorbereitung auf der Insel. 1997 werden das Kodo Village sowie die Kodo-Stiftung offiziell ins Leben gerufen.

 
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PACO DE LUCIA
15.11.2010 | Stadthalle D

Paco de Lucía erhielt mit fünf Jahren seine erste Gitarre von seinem Vater, der selbst Gitarrist war und ihm das Gitarrenspiel beibrachte. Die klassische Flamencoausbildung bedeutet, dass man weder nach Noten noch in einer Schule lernt. Der Flamenco versteht sich vielmehr als Kunst des Volkes und wird durch Zuhören und Nachahmen tradiert. Daher können viele der bedeutenden Flamencogitarristen keine Noten lesen.
Paco de Lucía interpretiert folglich klassische Musik alleine durch Auswendiglernen und Wiedergeben ohne die Zuhilfenahme von Partituren. Bekannte Interpretationen sind beispielsweise Interpreta a Manuel de Falla, Doce canciones de García Lorca oder das Concierto de Aranjuez, das er im Beisein des Komponisten Joaquín Rodrigo aufnahm.

Mit elf Jahren hatte Paco de Lucía seinen ersten öffentlichen Auftritt und erspielte sich ein Jahr später beim Festival von Jerez de la Frontera einen Spezialpreis. Mit 15 Jahren nahm er als Mitglied des Ensembles von José Greco an der ersten Auslandstournee teil. Mit 17 Jahren nahm er zusammen mit Ricardo Modrega die erste Schallplatte auf, und mit 20 Jahren brachte er seine erste Soloschallplatte auf den Markt.
In dieser Zeit begann er auch eine langjährige Zusammenarbeit mit dem populären Flamencosänger Camarón de la Isla, die großen Einfluss auf das Werk und die Popularität von Paco de Lucía haben sollte. Zwischen 1969 und 1984 entstanden zwölf Produktionen der beiden.
Gleichzeitig entstanden jedoch auch elf Produktionen mit dem eher traditionell orientierten Sänger Fosforito. Weitere Sänger, mit denen de Lucía auftrat, sind Bambino, Chato de la Isla, Enrique Montoya, Juan el de la Vara, Antonio Mairena und El Sevillano.
Den internationalen Durchbruch schaffte der 26-jährige Paco de Lucía im Jahre 1973 mit der Einspielung Fuente y Caudal und dem Hit Entre dos Aguas.

Seit 1977 unternahm Paco de Lucía mit den Jazzgitarristen Al Di Meola und John McLaughlin zahlreiche Tourneen, die vorerst 1996 mit dem Studio-Album The Trio endeten. Sie spielten 1981 das Live-Album Friday Night in San Francisco ein, das sich weltweit über zwei Millionen Mal verkaufte. 1982 folgte das Studio-Album Passion, Grace & Fire. Durch diesen Kontakt mit den vielseitigen Weltgitarristen bewies de Lucía erneut seine Offenheit und Experimentierfreude, blieb jedoch nach wie vor dem Flamenco treu. In einem Interview erklärte er: "Ich habe nicht die Stile vermischt, sondern einfach mit Musikern anderer Sparten zusammengespielt".
(Wikipedia)

  Paco de Lucia (c: W. Gonaus)
     
 
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